WPD-Konzepte zur Sanierung schwacher Wind-Fonds 14.09.2004 | IWR
Drei windschwache Jahre bringen einige Windparks in Schwierigkeiten
Nach drei windschwachen Jahren treten in einzelnen Windparks mittlerweile Schwierigkeiten zu Tage, die die Betreiber in Bedrängnis bringen. "Es handelt sich dabei in der Branche vermutlich nur um 5 %. Diese Windparks haben aber eine nachhaltige Ausstrahlung in der öffentlichen Wahrnehmung, weshalb wir uns in jüngster Vergangenheit verstärkt um Sanierungskonzepte für betreffende Fonds gekümmert haben", sagt Dr. Meier, Vorstand der WPD.
In enger Kooperation mit dem Hamburger Unternehmen e3 bietet die WPD eine Reihe von Maßnahmen und Konzepten an, um mögliche Potenziale zu erkennen und Verbesserungsmaßnahmen durch zu führen. "Es bestehen enorme Potenziale in kaufmännischen und technischen Fragestellungen, die für kritische Projekte zu heben sind. Die Spannbreite reicht dabei von Sanierungsgutachten bis zu Vorfinanzierungen für notwendige Nachinvestitionen, von Maßnahmen zur Ertragsoptimierung bis zum Anlagentausch", so Dr. Meier.
Erste Pilotprojekte aus dem Jahr 2003 konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Rund ein Dutzend Projekte, die in der Geschäfts- und Betriebsführungsverantwortung anderer Unternehmen standen, wurden bislang übernommen. "Ertragsdefizite können wir durch Betriebskosteneinsparungen zu einem guten Teil kompensieren. Mit über 500 Bestandsanlagen haben wir die Möglichkeit bei Herstellern, Versicherern und Banken bessere Konditionen zu erhalten, als ein Einzelwindparkbetreiber. Im technischen Bereich können wir die Erfahrungswerte nutzen, die in vielen Fällen zu Ertragsoptimierungen führen", erklärt Dr. Meier.
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